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Jeder Ausflug ist anders, dank der unterschiedlichen Landschaften
und Orte, von historischem und kulturellem Interesse, innerhalb
der Provinz Siena. Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Diese Reise geht durch den suedwestlichen Teil der
Provinz Siena. Die Hauptstrasse, auf der wir uns bewegen ist die
S.S. 73 (von Porta San Marco zur Colonna Montarrenti)und die S.S.
223 (von Ponte a Macereto nach Siena). Zur Rechten, liegen die
Huegel der Berglandschaft von Siena, genannt Montagnola Senese,
hinter der Borgo di Toiano und Sovicille. Wenn man links abbiegt
in Rosia fuert di Strasse an kleinen Ortschaften vorbei, die
foermlich an den Huegeln kleben, wie Torri, Stigliano und
Montestigliano. Zurueck zur Hauptstrasse, in Richtung Meer,
gleich nach dem Staedtchen Rosia, zur Linken, finden wir die alte
Bruecke, Ponte della Pia, oft in Filmszenen dargestellt. Diese
Bruecke ist nach Pia von Tolomei benannt, auch Dante schrieb
ueber sie, wie Pia von Tolomei diese Bruecke ueberquerte auf
ihrem Weg von Siena zur Maremma wo sie dann an Malaria verstarb.
Bald danach erreichen wir das Schloss von Montarrenti und dann
das Schloss von Frosini, von hier ueberblickt man die Ebene
genannt Pian di Feccia. In Richtung Massa Marittima fuehrt die
Strasse zur Abtei San Galgano des XIII Jahrhunderts und gleich in
der Naehe ist die Kirche von Monte Siepi wo wir das Schwert im
Fels bewundern koennen. Das Schwert hat der Legende nach der
heilige San Galgano in den Fels gerammt. Zurueck auf der S.S.73
erreichen wir die kleine reizende Stadt Monticiano, wo wir
wunderbar auf der Piazza einen Espresso geniessen. Um uns herum
wird meist von der Wildschweinjagd oder der reichhaltigen
Steinpilzernte, in den umliegenden Waeldern, gesprochen. Eine
kleinere Strasse fuert in die Richtung von San Lorenzo a Merse
und wir wollen nicht versaeumen eine kleine Pause an dem
verstecktliegendem Schloss von Tocchi einzulegen. An einer
Kreuzung finden wir die Haupstrasse S.S.223, auf der wir nach
Siena zurueckkehren. Vorbei an der Festung von Frontignano- hier
wird des Nachts das Tor verschlossen-, das Gut von Bagnaia, wo
jedes Jahr ein internazionales Reitturnier stattfindet, und das
Schloss von Capraia. Castello di Montarrenti: Ein seltenes
Beispiel eines gothischen Schlosses, der Haupturm war der
eigentliche Palast, an einem steilen Hang gen Norden gebaut, ein
eindrucksvolles praechtiges Bauwerk. Castello di Frosini: Es war
Wohnsitz der Grafenfamilie, Conti della Gherardesca, und stand
unter dem Schutz des Bischofs von Volterra. Im Jahre 1215
eroberten die Senesen das Schloss. Es war verbunden mit dem
Kloster von San Galgano. Zu beachten sind die Aussenmauer und das
Eingangstor. Tocchi: Das Schloss gehoerte der dominanten Tolomei
Familie und wurde spaeter Eigentum der Malavolti Familie die es
dann wiederum an die Florentiner verloren. Ein mittelalterliches
Schloss mit einem rechteckigen Grundriss. Die Aussenmauer
umschliesst die inneren Gebaeude, und einen viereckigen und einen
runden Turm. Frontignano: Gehoerte zu den laendlichen
Eigentuemern Sienas, bekannt sind die Kalksteinbrueche. Im Jahre
1538 war Pabst Paul III hier zu Gast. Spaeter wurde das Schloss
zu einer Villa umgebaut. Capraia: Es gehoerte zu den Anwesen der
Grafen Ardengheschi. Spaeter wurde es Eigentum der Adelsfamilie
Petroni. Die Aussenmauern wurden waerend eines Krieges in 1554
zerstoert. Das Scloss hat eine aussergewoenlich Form und man kann
heute noch spuren von fruehern Mauern und Gebaeudeteilen finden.
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